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Kulturveranstaltungen 2012
Konzerte 2012
| Samstag 14.7. |
16:00 |
Jaroslav Tùma - Orgel |
| Samstag 11.8. |
16:00 |
Jitka Chaloupková - Orgel |
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Die Konzerte finden in der Klosterkirche Mariä-Verkündigung statt.
Eintrittspreis: 100,- Kè / 5,50€
Information und Reservation der Eintrittskarten Tel.: 00420 353 392 732
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Ausstellungen
Weitere
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Literatur und Souveniers
Anstecknadel mit dem Wappen des Klosters Teplá | Verkaufspreis 30,- Kè |
Der selige Hroznata widmete dem Kloster bei der Gründung auch sein Wappen - drei Hirschgeweihe im goldenen
Feld, ergänzt um eine Mitra und einen Abtsstab, Zeichen der Tepler Äbte. Dieses Wappen ist bis heute das Wappen
des Prämonstratenserklosters Teplá.
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CD "Älteste Urkunden des Prämonstratenserkloster in Teplá" |
Verkaufspreis 150,- Kè |
Im Jahre 2005 restaurierten Mitarbeiter des Kreisarchivs in Pilsen die ältesten Urkunden aus dem
Fond des Klosters Teplá. Weil es sich um einzigartige Urkunden handelt, die nach gründlicher Restaurierung fähig waren,
ohne Schaden einige Tage bei üblicher Temperatur und Sonnenschein zu überstehen, veranstaltete das Kloster Teplá mit
dem Staatlichen Kreisarchiv in Pilsen eine Ausstellung, bei der die Öffentlichkeit die einmalige Möglichkeit hatte,
einige dieser restaurierten Urkunden zu besichtigen. Hierbei haben das Kloster Teplá und das Staatliche Kreisarchiv
in Pilsen eine CD herausgegeben, auf der sich Fotografien aller restaurierten Urkunden, viele Informationen über
diese Urkunden, über das Kloster Teplá, Fotos des Klosters und Musik aus der Zeit, in welcher die Urkunden entstanden
sind, befinden. Die Musikbegleitung spielte speziell für diese Angelegenheit, auf der Tepler Orgel Frau Jitka
Chaloupková. Die CD ist Dank ihrer Verarbeitung auch als Audio-CD verwendbar. Einen Musikausschnitt finden Sie in
der Sektion "Musik" auf unseren Webseiten.
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Bilder und Ansichtskarten | Verkaufspreis 2,- bis 5,- Kè |
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Broschüre "Das Prämonstratenserkloster Teplá"
Milan Hlinomaz
Das Prämonstratenserkloster Teplá, 1999 |
Verkaufspreis 20,- Kè |
Eine Broschüre mit Informationen über die Geschichte des Klosters. Es gibt Versionen in tschechisch, deutsch und englisch.
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Broschüre " Das Prämonstratenserkloster Teplá - eine Bildreise" | Verkaufspreis 90,- Kè |
Eine Broschüre mit Grundinformationen über die Geschichte des Klosters, in tschechisch und
deutsch, ergänzt durch viele Fotografien und Illustrationen.
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Leporello | Verkaufspreis 5,- Kè |
Ein beliebtes Souvenier mit Fotografien des Klosters
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Das Buch „TEPLÁ – TRACHYT“
Dr. Gerhard Lehrberger
Dipl. Geol. Stephanie Gillhuber
Geologen von der Technischen Universität in München
| Verkaufspreis 875,- Kè |
Die Publikation mit 264 Druckseiten enthält den Abschlußbericht zum Deutsch-Tschechischen Modelvorhaben zur
Beseitigung von Umweltschäden an vulkanischem Gestein des Klosters Teplá – eines wertvollen Denkmals in Westböhmen. Die Publikation
befasst sich mit dem Kloster vor allem aus der Sicht der Benutzung des Trachyts als wichtigstes Baumaterial. Trachyt ist ein
feinkörniges vulkanisches Gestein, enthält vor allem Feldspat, und sein Vorkommen ist in der Tschechischen Republik ziemlich selten.
Gerade im Steinbruch Špièák im Tepler Hochland wird Trachyt bereits seit 800 Jahren abgebaut. Der Steinbruch ist die Hauptquelle des
Baumaterials für das Kloster.
Die Publikation in deutscher Sprache ist durch einen Auszug in tschechischer Sprache und mit tschechischen Beschreibungen der
Fotografien und Illustrationen ergänzt. Das Buch auf Kreidepapier, im DIN-A4-Format und einem festen Einband enthält über 400
Fotografien, Illustrationen und Landkarten. Die Publikation widmet sich nicht nur der Untersuchung des Trachyts, sondern beschreibt
das Kloster als komplexe Baugesamtheit.
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Renovierung und Projekte
Wiederaufbau des Prämonstratenserkosters Teplá In den Jahren 1990 bis 2007
- Säubern und Erneuerung der historischen Kanalisation
- Renovierung des Daches am Konventgebäude, Prälaturgebäude, Bibliotheks- und Museumstrakt
- Errichtung der Klausur im Prälaturtrakt
- Aufbau einer neuen Wasseraufbereitungsanlage
- Komplette Renovierung des Gloriet
- Renovierung des Gebäudes der ehemaligen Apotheke und Errichtung von Wohnungen für die Klosterangestellten
- Renovierung des Süd- und Nordflügels im I. Stock des Konventsgebäudes und Errichtung der Zellen für die Ordensleute und Errichtung der neuen Konventskapelle
- Umbau der ehemaligen Scheune und Bau des Hotels Kloster Teplá und Renovierung der Eingangsgebäude
- Errichtung der Gasleitungen und Gasbeheizung in der ganzen Anlage
- Restaurierung des Interieurs der Klosterkirche
- Erneuerung der Parkanlage und Säubern des Parksees
- Renovierung und Restaurierung des Blauen Saals, der ehemaligen Äbtewohnung und des Oratoriums
- Restaurierung des Hroznata-Portals mit Statuen, des Maskenportals und der Statuen am Giebel des Prälaturgebäudes
- Renovierung und Neumöblierung der Internationalen Jugendunterkunft im ehemaligen Apothekenbau des Klosters.
"Trachyt-Projekt" im Kloster Teplá und Umgebung
Das Prämonstratenserkloster Teplá begann in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München die Realisierung
des "Trachyt-Projektes", welches sich mit Natursteinen, die beim Aufbau des Klosters benutzt wurden, vor allem mit dem
Trachyt, der in der Umgebung von Teplá gewonnen wurde, und mit der Kartierung der früheren Steinbrüche in unserem Gebiet
befasst. Der Grund der Entstehung des Projektes waren die durch die Umwelt geschädigten Bauelemente. Die Hauptaufgabe des
Projektes ist die Kartierung aller Baumaterialien im Kloster Tepl, ihre Unterscheidung, die Schadensermittlung, die
Festlegung der Konservierungsmöglichkeiten und die Restaurierung des Steines, um wertvolle Bauelemente im Kloster
zu retten. Weiterhin sind es die Erforschung von neuen Rettungsmaßnahmen und die Restaurierung von Objekten aus
Naturmaterialien im allgemeinem.
Das Forschungsprojekt beinhaltet sowohl die wissenschaftliche Untersuchung, an der sich die Technische Universität
München beteiligt, als auch auf Grund der gewonnenen Erfahrungen die Rettung einiger Trachytobjekte im Kloster
Teplá, d. h. die Konservierung und Restaurierung des Renaissanceportals (Maskenportals), der Statuen über dem
Hroznata -Portal mit den Heiligenstatuen und den Statuen am Prälaturgiebel.
Die Restaurierungsarbeit führt die Firma Negebu, eine tschechische Restaurierungswerkstadt des akademischen
Bildhauers und Malers Jaroslav Šindeláø durch. Das Projekt ist nicht nur ein Gewinn für das Kloster Teplá. Die
Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt werden publiziert und für wissenschaftliche Zwecke und auch als Vorbild
für die Restaurierung anderer historische Denkmäler genutzt.
Das Projekt wurde am 1. März 2003 begonnen, ist in fünf Phasen gegliedert und wird im August 2006 abgeschlossen.
Die Gesamtkosten für das Projekt betragen ca. 180.000,-- Euro. Finanziell beteiligt sich am Projekt mit 50% die
Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die weiteren 50% der Projektkosten trägt das Kloster Teplá, die Technische
Universität München, das Kultusministerium der Tschechischen Republik und vor allem der ‚Verein der Freunde
des Stifts Tepl zu Esslingen am Neckar'.
Im Rahmen dieses Projektes gelang es bisher, außer der erfolgreichen Forschungsarbeit, auch das Hroznata-Portal,
das Maskenportal und die Statuen am Prälaturgiebel zu restaurieren.
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Mitarbeiter
Durch moralische Unterstützung, Arbeit, Rat und Finanzmittel helfen dem Kloster bei seinen Bemühungen viele
Einzelne und Institutionen, welchen wir auf diesem Weg gerne danken möchten. Weil Sie auf diesen Seiten aktuelle
Informationen finden sollten, erwähnen wir nur die Mitarbeiter, die gegenwärtig mit uns zusammenarbeiten. Es ist
uns leider nicht möglich, komplett alle zu nennen, weil das den Rahmen dieser Darstellung sprengen würde. Es soll
jedoch nicht heißen, dass wir diejenigen, die hier nicht angeführt sind, weniger schätzen. Auch ihnen gehört unser
großer Dank.
(Die Benannten sind in alphabetischer Reinfolge angeführt).
bbkult.net - Internetplattform zur grenzüberschreitenden Kulturinformation der Nachbarregionen Oberpfalz und Pilsen
und Das "Bayerisch-Böhmische Kulturzentrum"
Träger
Stadt Schönsee, Hauptstraße 25, 92539 Schönsee,
tel. +49(0)9674-921210, fax +49(0)9674-913130
E-mail: center@bbkult.net
Redaktionsteam
Hans Eibauer, 1. Bürgermeister Schönsee, Projekt- u. Redaktionsleitung
Olga Kalcikova, Bezirksrätin für Kultur der Region Pilsen
Mirka Vacková, Chance für Südwesten, Klatovy
FFranz Pfeffer, Kulturreferent im Lkr. Schwandorf
Partner auf deutscher Seite
Landkreis Schwandorf
Partner auf tschechischer Seite
Gemeindevereinigung "Chance für Südwesten"
Präsentationspartner 05-2004/04-2005
BMW AG, Regensburg / emz Hanauer GmbH & Co. KGaA, Nabburg / E.ON AG, Regensburg / F.EE GmbH, Neunburg v. W. / Irlbacher -
Blickpunkt Glas GmbH, Schönsee / Lehmergruppe/Fischerhaus, Bruck / meiller direct / Siemens AG / Sparkasse im Landkreis
Schwandorf, Schwandorf / Weiß & Partner, Neunburg v. W. / WILDEN AG, Regensburg / Zwick Ingenieure, Weiden
bbkult.net: Ziele, Inhalte und Folgewirkungen
Seit 14. Mai 2003 ist das Kulturportal www.bbkult.net - bavaria-bohemia-Kultur-Netz - als durchgehend zweisprachige
Kulturinformationsplattform für die Nachbarregionen Oberpfalz und Pilsen im Internet freigeschaltet. Dem Startschuss
ist eine zweijährige Vorbereitungszeit vorausgegangen, in der mit Förderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds
Webdesign und Datenbankkonfiguration konzipiert wurden.
Seit dem Jahr 2004 - dem Jahr der EU-Osterweiterung - stehen die Nachbarregionen Oberpfalz und Pilsen verstärkt im
öffentlichen Interesse.
Das Kulturportal bbkult.net bemüht sich, den Schritt Tschechiens in die EU am 1. Mai nicht nur auf die wirtschaftlichen
Gesichtspunkte zu beschränken, sondern auch die kulturelle Vielfalt und das kulturelle Angebot der bayerisch-tschechischen
Nachbarregionen mit ins Blickfeld zu rücken.
bbkult.net ist darüber hinaus die einzige Internetplattform, die das Kulturleben der Oberpfalz landkreisübergreifend und in
sehr tief gehender Bandbreite abbildet und gleichzeitig den Kulturakteuren, Kulturträgern und partnerschaftlich Aktiven ein
grenzüberschreitendes und durchgehend zweisprachiges Forum bietet.
Das ist für jeden Kulturpartner ein interessanter Aspekt.
Die Initiatoren bemühen sich, bbkult.net als umfassende Kulturinformationsplattform zu etablieren und möglichst viele
Kulturanbieter und kulturelle Akteure in den Regionen Oberpfalz und Pilsen zu gewinnen, sich online in das Datenbanksystem
von bbkult.net einzutragen. Veröffentlicht werden in bbkult.net nur Informationen und Beiträge, die vorher redaktionell
gesichtet, bearbeitet und in die deutsche bzw. tschechische Sprache übersetzt wurden.
Ziele von bbkult.net:
- über das kulturelle Leben, die kulturelle Vielfalt und die kulturellen Kräfte auf beiden Seiten der bayerisch-böhmischen
Grenze informieren, vorerst mit dem Schwerpunkt in den Nachbarregionen Oberpfalz und Pilsen
- kommunale, schulische und institutionelle partnerschaftliche Aktivitäten präsentieren
- mit durchgehend zweisprachiger Darstellung zum ungehinderten gegenseitigen Verstehen und zur Vertiefung der
nachbarschaftlichen Beziehungen beitragen
- die kulturellen Kräfte stärken, die grenzüberschreitenden Kontakte fördern und das Image beider Grenzregionen verbessern
- Kultur zur touristischen Belebung der Grenzregionen und als Marketingfaktor nützen
Inhalte von bbkult.net:
- Aktuelle Informationen: Kurzinfo aus dem kulturellen und partnerschaftlichen Leben der Regionen Oberpfalz und
Pilsen: Thema der Woche / Veranstaltungstipp / Veranstaltungsrückblick
- Kulturadressen: Kultureinrichtungen, Kulturschaffende und Kulturpartner aus den Regionen Oberpfalz und Pilsen,
gegliedert in 50 kulturelle Themenbereiche / Kultur-Projekte / Weiterbildung / Linkliste
- Kulturkalender: überregionale Kulturveranstaltugen aus den Regionen Oberpfalz und Pilsen
- Kontakt: Newsletter / online-Anmeldung / aktuelle Umfrage / FAQ
- Partner: Informationsplattform für grenzüberschreitende Partnerprojekte / Gemeindepartnerschaften / Schul- und
sonstige Partnerschaften
- Orte: Geografische Orientierung und umfassende Darstellung der größeren Kommunen in der Oberpfalz und in der Region Pilsen
Die Informationen können selbst online in die Datenbank von bbkult.net eingetragen werden. bbkult.net hat als "low budget
project" nicht die personelle und finanzielle Kapazität, um alle in der Oberpfalz und in der Region Pilsen in Broschüren,
Flyern, auf Internetseiten und in Veranstaltungskalendern veröffentlichten Kulturangebote selbst zu durchforsten und auf
bbkult.net zu übertragen.
Hier eine kurze Zusammenfassung, wie man sehr einfach und ohne großen Zeitaufwand mit dem Kulturangebot in bbkult.net gelangt:
Auf der Startseite und in den Hauptmenüs von www.bbkult.net ist jeweils in der Untermenüzeile der Link in bbkult.net
eintragen zu finden. Dort gibt es Zugang zu verschiedenen Anmeldeformularen. Zur Veröffentlichung eines Eintrags unter
ADRESSEN das Formular Kulturadressen wählen und die Textrubriken ausfüllen. Für eine Veröffentlichung in den anderen
Datenbanken jeweils das passende Formular anklicken. Nach redaktioneller Prüfung des online ausgefüllten und abgeschickten
Formulars veranlasst die Redaktion die Übersetzung der Texte ins Tschechische und schaltet anschließend den Eintrag frei.
Das Übersetzerteam von bbkult.net an der Universität Pilsen arbeitet sehr schnell - vom Abschicken bis zur Veröffentlichung
vergehen in der Regel nicht mehr als eine Woche.
Folgewirkungen von bbkult.net:
bbkult.net ist so angelegt, dass es als Informationsplattform stetig wachsen kann. Das heisst, bbkult.net ist ein dynamisches
und kein statisches Angebot. Um sich im Wettbewerb der Internetnutzer einen guten Platz zu sichern, achtet bbkult.net besonders
auf Qualität und Aktualität in der Information. Diese Kriterien lassen sich nur erfüllen, wenn die Stadt Schönsee als Träger
zusammen mit den Partnern und der Redaktion lei-stungsstark ist, um die Vielzahl der online-Anmeldungen zeitnah zu bearbeiten,
zu übersetzen und ins Netz zu stellen.
Um die Datenfülle unter Einhaltung der Kriterien Qualität und Aktualität bewältigen zu können, wünschen die Initiatoren weiterhin
die Unterstützung des Projekts durch private Sponsoren und öffentliche Förderung, ins-besondere durch den Landkreis Schwandorf,
die Oberpfalz und die Region Pilsen.
Der virtuelle Schritt zu einem festen Haus
bbkult.net ist der erste Schritt, den der Landkreis Schwandorf und die Stadt Schönsee hin zu einer festen kulturellen Einrichtung
in der Grenzregion machen. Im ehemaligen Kommunbräuhaus der Stadt Schönsee wird bis Ende 2005 der bauliche Teil für ein
"Bayerisch-Böhmisches Kulturzentrum" nach den Plänen des Architekturbüros Brückner&Brückner, Tirschenreuth, verwirklicht. Dies
hat der Stadtrat am 17.02.2004 be-schlossen. Wesentlich am Projekt beteiligt ist auch der Landkreis Schwandorf, der eeine
Unterstützung ebenfalls am 17.02.2004 beschlossen hat. Das geplante "Bayerisch-Böhmische Kulturzentrum" wird die ein-zige
öffentliche kulturelle Einrichtung in der Oberpfalz und der Nachbarregion Pilsen sein, die dank ihrer ge-nerellen Zweisprachigkeit
die Voraussetzungen hat, den grenzüberschreitenden Kulturaustausch ungeachtet der Sprachgrenze zu beleben und zu fördern. Dies
ist im Hinblick auf die Osterweiterung der EU für die Grenzregionen von großer Bedeutung.
- Das "Bayerisch-Böhmische Kulturzentrum" versteht sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden kulturellen Einrichtungen.
Seine Aufgabe ist vielmehr, Informationen über das breit gefächerte kulturelle Leben in der Oberpfalz ins Nachbarland
Tschechien zu transportieren und umgekehrt Informationen über das kulturelle Leben in der Region Pilsen nach Bayern
zu leiten. Die Schwerpunktbildung in den Regionen Oberpfalz und Pilsen zeugt vom Realismus, in einem überschaubaren
räumlichen Bereich zu beginnen. Die Ausdehnung des Engagements auf den gesamten bayerisch-böhmischen Grenzraum ist
nicht ausgeschlossen und letztlich eine Frage der Finanzierung und der überregionalen Unterstützung.
- Das "Bayerisch-Böhmische Kulturzentrum" ist als Schnittstelle, Vernetzungszentrum und Informationsdrehscheibe für alle
bedeutsamen kulturellen Initiativen, Einrichtungen und Akteure in der Oberpfalz und im Nachbarbezirk Pilsen konzipiert.
Es ist ein Forum für den grenzüberschreitenden Kontakt und Dialog. Es wendet sich mit einem breit gefächerten
zweisprachigen kulturellen Informationsangebot an alle, die sich für das kulturelle Leben im Nachbarland interessieren.
Besonders angesprochen werden Multiplikatoren, Schulen, Kulturschaffende, Träger kultureller Einrichtungen,
Kulturveranstalter, Träger partnerschaftlicher grenzüberschreitender Kontakte, die Medien und auch die Touristen.
- Das "Bayerisch-Böhmische Kulturzentrum" wird engen Kontakt mit den Kulturverantwortlichen in den Grenzregionen halten,
damit die überregional bedeutenden kulturellen Initiativen im grenzüberschreitenden Angebot berücksichtigt werden. Es
bietet sich als direkter Ansprechpartner für die kulturinteressierten Bürger beider Grenzregionen und betreut bbkult.net
als zweisprachige Informationsdrehscheibe im Internet.
- Das "Bayerisch-Böhmische Kulturzentrum" unterstützt alle grenzüberschreitenden partnerschaftlichen Beziehungen und stellt
die Verbindung her zwischen den Akteuren des Kulturlebens beider Regionen. Die enge Zusammenarbeit mit dem tschechischen
Zentrum in München wird Kulturschaffenden aus dem Nachbarland ein Forum für die Präsentation in der Oberpfalz bieten.
Umgekehrt wird der Kulturtransfer von der Oberpfalz in die Region Pilsen gefördert.
- Das "Bayerisch-Böhmische Kulturzentrum" ist auf zweisprachige Kommunikation, Information und Aktion ausgerichtet. Es
profiliert das kulturelle Erscheinungsbild und trägt zur Imageverbesserung der Grenzregionen bei.
Bolid M
Unter der Leitung von Ing. Václav Maršík leitet seit dem Jahre 1999 den Wiederaufbau des Klosters.
Das Kreisamt des Kreises Karlovy Vary
hilft seit dem Jahre 2003 mit der Finanzierung der Renovierung der ehemaligen Äbtewohnung. Die einzelnen Räume werden gemeinsam
mit dem Blauen Saal der Öffentlichkeit zur Veranstaltung von Seminaren, Ausstellungen, Konzerten und weiteren kulturellen
Veranstaltungen dienen. Im Jahre 2005 gewährte der Kreis Karlovy Vary dem Kloster einen Beitrag zur Renovierung des
historischen Fußbodens im Oratorium.
Das Kultusministerium der Tschechischen Republik
gewährt im Rahmen des Programms der Rettung vom architektonischen Kulturerbe mittels des Ressorts für Denkmalpflege dem Kloster
Teplá seit dem Jahre 1995 Finanzmittel für den Wiederaufbau der Klosteranlage.
Aus diesem Programm wurden in Kloster Teplá folgende Einsätze mitfinanziert:
- Dachrenovierung des Konventgebäudes der Prälatur, Bibliothek und des Museums
- Renovierung der Räume im I. Stock des Konventgebäudes
- Renovierung und Restaurierung des Blauen Saales
- Renovierung des Oratorium
- Restaurierung der Bauelemente und Statuen aus Trachyt
Zur Instandhaltung der kirchlichen Denkmäler trägt dem Kloster das Kirchenressort des Kultusministeriums der
Tschechischen Republik durch die Konferenz der Vorgesetzten der männlichen Orden bei. Der Finanzbetrag richtet
sich nach der Mitgliederzahl der Gemeinschaft und dient zur Renovierung der Gebäude und Räume, die für die
Gemeinschaft dienen. Von diesen Mitteln wurden die Renovierung der Konventskapelle und die Zellen der
Ordensbrüder mitfinanziert.
Das Ressort für Kunst und Bibliotheken des Kultusministeriums der Tschechischen Republik
trug zum Internetanschluss der Klosterbibliothek, zur Digitalisierung des alten Buchbestandes und zum Einkauf von
Entfeuchtungsgeräten für die Bibliothek bei.
Der Staatliche Umweltfond der Tschechischen Republik
trug mittels einer ewigen Anleihe und eines Darlehens zur Errichtung einer Gasleitung in der gesamten Klosteranlage bei.
"Verein der Freunde des Stifts Tepl zu Esslingen am Neckar e. V."
Gründung
Der‚ Verein der Freunde des Stifts Tepl zu Esslingen am Neckar e.V." wurde am 15. Juni 1995 ins Leben gerufen. Seitdem
kümmert er sich um den Wiederaufbau des tschechischen Prämonstratenserklosters Stift Tepl.
Zielsetzung und Aufgaben
Unser Verein hat sich der langwierigen Sanierung der Gebäude, aber auch dem kulturellen und spirituellen ‚Wiederaufbau'
von Stift Tepl verschrieben. Wichtig ist uns dabei auch die Zusammenführung von Menschen diesseits und jenseits der
Grenze. In verschiedensten Aktionen baulicher, kultureller, geistlicher und feiernder Art haben wir bislang versucht,
die in der Vereinssatzung festgelegten Ziele zu erreichen.
Aktueller Stand
Dem Verein gehören zum gegenwärtigen Zeitpunkt rund 200 Mitglieder an, darunter sind auch tschechische Mitglieder. Ungefähr
ein Drittel der Mitglieder sind ehemalige Bewohner des Sudetenlandes, die übrigen kommen aus den verschiedensten Gegenden
der Bundes-republik Deutschland, aber auch aus England, Frankreich und Chile. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf mindestens
15,00 €, zu einer höher angesetzten Jahreszahlung wird eingeladen.
Für zusätzliche Spenden sind wir dankbar.
Bisherige Aktionen und Projekte
Deutsch-Tschechische Jugend-Workcamps mit Arbeitseinsätzen auf dem Klosterareal: 1996, 1998, 1999, 2000, 2001
Deutsch-Tschechische Jugend-Musikwoche in den Räumen des Klosters: 2003
Deutsch-Tschechische Künstler-Symposien in noch nicht renovierten ehemaligen Zellen: 1998, 2001, 2004
Deutsch-Tschechische Kunstausstellungen: 1999 in Esslingen, 2002 in Olomouc (Ölmütz), 2003 in Bundesrepublik, Hamburk
10-Jahres-Feier zum Bestehen des Vereins: 2005 in Stift Tepl
1995: Notoperation' an den Dächern des ehemaligen Konventsgebäudes
1996 - 2001: Sanierung des ‚Gloriet', ehemaliges Wohnhaus des Stiftsarztes MUDr. Johannes Nepomuk Josef Nehr.
Einrichtung eines Begegnungsraumes, einer Teeküche und Sanitäranlage
Permanentausstellung über die Gründung Marienbads, das Leben und
Wirken des Stiftsarztes MUDr. Nehr und die Besuche von Johann Wolfgang von Goethe in Stift Tepl
2000 - 2001: Renovierung der Klosterzellen
2001 - 2002: Sanierung und Neugestaltung der internationalen Jugendunterkunft in Stift Tepl
2002 - 2004: Sanierung des ehemaligen ‚Oratoriums'
2004 - 2006: Trachyt-Sanierungsprojekt an der Klosterfassade und an freistehenden Steinskulpturen
2006 - 2007: Renovierung der ehemaligen Klosterbibliothek und Umgestaltung in die Hauskapelle für den Konvent und
weitere Gottesdienstbesucher.
Einladung
1990 kam das vom Staat 1950 enteignete Klosterareal zurück in den Besitz des völlig mittellosen Klosters, unbewohnbar gemacht
durch die fast 30-jährige Fremdnutzung als Kaserne der tschechoslowakischen Armee in den Jahren 1950 - 1978.
Durch die in der Nachkriegszeit erfolgte Vertreibung der ansässigen Bevölkerung und wiederholter Neubesiedlungswellen
fiel Tepl und sein Umland in eine Lethargie der Entwurzelung. Der Bischof von Pilsen, Msgr. František Radkovský, bezeichnet
das frühere, großteils katholische Egerland heute als eine der ‚glaubenslosesten Regionen Europas.'
Wenn Sie daran Interessiert sind, dass Kloster Tepl
- wieder zu einem Mittelpunkt der Seelsorge, Religiosität und Frömmigkeit wird
- zu einem Hort der geistlichen Orientierung, der Erholung, der seelischen und körperlichen Kräftigung wird
- ein Ort der Fürsorge für leidende Menschen wird
… dann helfen Sie mit, Stift Tepl auferstehen zu lassen.
Informationen erhalten Sie gerne und unverbindlich beim
"Verein der Freunde des Stifts Tepl zu Esslingen am Neckar e.V."
Krummenackerstr. 164 in 73733 Esslingen am Neckar
Tel.: 0049/-0-711/36 74 96
Fax: 0049/-0-711/370 27 48
Mail: Freunde.Stift.tepl@t-online.de
oder im Sekretariat von Stift Tepl.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt
finanziert 50% der Kosten des "Trachytprojektes Kloster Teplá", in dessen Rahmen bereits zwei Portale aus Trachyt
zusammen mit den Statuen und die Statuen vom Prälaturgiebel restauriert wurden. Im Jahre 2006 wird der Barockbrunnen
im Klosterhof und ein Teil der Kirchenfassade restauriert. Am Projekt beteiligt sich ebenfalls die Technische
Universität in München unter der Leitung von Dr. Gerhard Lehrberger.
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